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Dickdarm

Röntgen des Dickdarms (Irrigoskopie)

dickdarm.jpgUntersuchungsablauf:

Das Dickdarmröntgen wird am Durchleuchtungsgerät durchgeführt. Als erstes wird ein weiches Darmrohr in den Enddarm geschoben und ein Einlauf mit Kontrastmittel (Barium) verabreicht. Danach sollte der Patient den Darm so gut es geht entleeren – das Kontrastmittel fließt dabei wieder in den Kunststoffbeutel zurück. Anschließend wird die Darmbewegung mittels Injektion in die Vene kurzfristig unterbunden. Nun wird der Dickdarm mit Luft aufgebläht. Die Doppelkontrastmethode (Barium und Luft) bietet den Vorteil, dass man durch die Darmschlingen hindurchsieht und auch überlagernde Schlingen die Sicht nicht verdecken. Dadurch können selbst kleine Wucherungen der Dickdarmschleimhaut verlässlich gefunden werden. Nach der Untersuchung entleert der Patient seinen Darm in der dem Durchleuchtungsraum angeschlossen – nur dafür vorgesehenen – Toilette.

Einsatzgebiete:

Das Dickdarmröntgen wird hauptsächlich zur Beantwortung folgender Fragestellungen eingesetzt:

  • Divertikel, Entzündungen, Polypen oder Geschwülste am Dickdarm
  • Klärung spezieller anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Darm

Patienteninformation (PDF 22.92kb)